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Abteilung für Kinderkardiologie  /  Spezifisch  /  Patienteninformationen  /  Infos zu Herzoperationen  /  Extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO)
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Extrakoproale Membranoxygenierung (ECMO)



Abb. 57: Schema einer veno-venösen ECMO. Die doppelläufige Kanüle wurde über die rechtsseitige Halsvene eingeführt und bis zum Herzen vorgeschoben.

Das ECMO-System beinhaltet die Grundfunktionen einer Herz-Lungen-Maschine und kann daher entweder die Funktion des Herzens, der Lungen, oder beider Organe ersetzen. ECMO wird grundsätzlich in zwei Kombinationen angewendet:

Veno-venöse ECMO
Die veno-venöse ECMO dient der Behandlung eines Lungenversagens, wie z.B. bei angeborener Zwerchfellhernie, primärer pulmonaler Hypertonie oder Atemwegsinfektionen. Das ECMO-System wird über eine Kanüle mit zwei Kanälen in einer großen Körpervene (Halsvene bei Neugeborenen oder Leistenvene bei größeren Kinder oder Erwachsenen) angeschlossen und reichert das Blut mit Sauerstoff als künstliche Lunge an. Dieses System kann über mehrere Wochen eingesetzt werden bis sich die Lunge erholt hat. Das Risiko für Komplikationen ist relativ hoch: es können Blutungen oder Infektionen auftreten.

Veno-arterielle ECMO
Mit einer veno-arteriellen ECMO können sowohl das Herz als auch die Lunge unterstützt werden. Dies kann bei angeborener Aorten- und Mitralstenose oder schwerer Herzmuskelschwäche notwendig sein. Dieses ECMO-System kann auch am Ende einer großen Herzoperation angeschlossen werden, um den schwachen Herzmuskel zu unterstützen und ihm Zeit zur Erholung zu geben. Das ECMO-System wird über zwei Kanülen in einer großen Körpervene und –arterie (Halsgefäße bei Neugeborenen oder Leistengefäße bei größeren Kinder oder Erwachsenen) angeschlossen. Im Gegensatz dazu wird am Ende einer Herzoperation die ECMO über die bereits vorliegenden Kanülen im rechten Vorhof (venös) und der Körperschlagader (arteriell) angeschlossen. Es reichert das Blut mit Sauerstoff als künstliche Lunge an und pumpt das Blut in den Körperkreislauf als künstliches Herz. Dieses System kann auch über mehrere Wochen eingesetzt werden, bis sich Herz und die Lungen erholt haben. Das Risiko für Komplikationen ist relativ hoch: es können Blutungen, Infektionen, Gerinselbildung mit Gefäßverschlüssen, oder Organversagen auftreten.

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