deutsch  englisch  
home    kontakt    anfahrt    sitemap    suche    impressum    
Abteilung für Kinderkardiologie  /  Spezifisch  /  Forschung  /  Elektrophysiologie
Unsere Abteilung
Terminvergabe
Patienteninformationen
Sportambulanz
Veranstaltungstermine
Herzkatheter
Kinder-Herzchirurgie
Intensivbehandlung
Psychosozialer Dienst
Forschung
Long-QT-Studie bei Schwangerschaft
3D-Echokardiographie
3D-Normwertstudie
Pulmonale Hypertonie
Elektrophysiologie
Kernspintomographie
Lehre u. Weiterbildung
Sport und Freizeit
Presse
Intern
Links
Spenden

Arbeitsgruppe "Elektrophysiologie"




Extremitätenableitungen vor Ablation: Verkürzte PQ-Zeit und ∆-Welle
Extremitätenableitungen nach Ablation: Normale PQ-Zeit und keine ∆-Welle

Anfallsartiges Herzrasen ist im Säuglingsalter nicht selten. Es ist medikamentös meist gut behandelbar. In der Mehrzahl normalisiert sich der Herzrhythmus bis zum Kleinkindesalter. Bei einem Drittel rezidiviert das Herzrasen jedoch im Schulalter. Die Anfälle sind meist nicht lebensbedrohlich, stören das normale Leben jedoch erheblich. Mit einer Dauermedikation können Häufigkeit und Schwere der Anfälle meist verringert werden. Mehrfach tägliche Medikamentengabe sowie vereinzelt Nebenwirkungen werden insbesondere ab dem Pubertätsalter als zunehmende Belastung empfunden.

Seit etwa 10 Jahren können viele dieser Rhythmusstörungen mittels einer Herzkatheteruntersuchung dauerhaft geheilt werden. Da bei älteren Menschen Herzrhythmusstörungen häufiger auftreten, stammen die meisten Erfahrungen und technischen Neuentwicklungen aus der Erwachsenenkardiologie. Wir führen daher diese Untersuchungen generell im Herzzentrum zusammen mit den Erwachsenenkardiologen durch.

Kinder werden für die mehrstündige Untersuchung narkotisiert. Über die Leistenvenen werden steuerbare Katheter ins Herz vorgeschoben. Sie haben an der Spitze Elektroden, womit im Herzen EKG´s abgeleitet werden. So können die gestörten Reizleitungsbahnen geortet werden. Bei geeigneter Lage wird dann die Katheterspitze mittels Hochfrequenzstroms auf 55° erhitzt. Dadurch wird das darunter liegende störende Leitungsbündel verödet und in über 90% der Fälle außer Kraft gesetzt. Schwere Nebenwirkungen treten bei sorgfältiger Durchführung in weniger als 1% der Fälle auf. Auch Rhythmusstörungen die bei angeborenen Herzfehlern nach Korrekturoperationen auftreten, können gelegentlich so behandelt werden.


Richtfest für das Eltern-Kind-Zentrum



Termine 2018 für Kinder-Echo-Kurse und Kinder-EKG-Seminare!

Kinderkardiologisches Blockseminar vom 22. bis 25. März 2018 in Hirschegg, Kleinwalsertal

Long-QT-Studie bei Schwangerschaft

Innovationspreis NRW für die Abt. Kinderkardiologie

Stiftung Kinderherzzentrum Bonn




Werden Sie Mitglied in der Elterninitiative für herzkranke Kinder und Jugendliche Bonn

Deutsche Kinderherzstiftung