Leistungsspektrum der Kinderherzchirurgie



Abb. 1: Zahl der Operationen angeborener Herzfehler am Kinderherzzentrum Bonn

Seit 2000 verzeichnen wir eine stetige Zunahme der Operationen angeborener Herzfehler in unserem Herzzentrum.
Im Jahr 2007 wurden bei uns insgesamt 121 solcher Operationen durchgeführt, die sich wie folgt verteilten:

  • 19 Palliativ-Operationen im Neugeborenenalter (BT-Shunt, Norwood-Operation, Lungenschlagader-Bändelung)
  • 17 Glenn- und Fontan-Operationen
  • 17 Korrektur-Operationen im Neugeborenenalter (Aortenisthmusstenose, Arterieller switch, totale Lungenvenenfehlmündung, Truncus arteriosus communis)
  • 42 Korrektur-Operationen jenseits der Neugeborenenzeit (Ventrikelseptumdefekt, Vorhofseptumdefekt, Atrio-Ventrikulärer Septumdefekt, Fallot'sche Tetralogie, Pulmonalatresie mit Ventrikelseptumdefekt, Double-outlet-right ventricle, Aorten- und Pulmonalklappenersatz, Rekonstruktion von Trikuspidal- und Mitralklappen)
  • 9 Schrittmacher (Aggregatwechsel und Neu-Implantationen)
  • 7 Hybrid-Eingriffe (Stent-Implantation, ASD- u. VSD-Verschluß, Ballonangioplastie)


Qualitätsbericht

Die Überlebenswahrscheinlichkeit für Kinder-Herzoperationen in unserem Kinderherzzentrum betrug 2007, einschließlich der Hochrisikoeingriffe, ca. 97 %.
Von der Europäischen Kinderherzchirurgischen Datenbank (EACTS) in Warschau wird zur Zeit für die Operation angeborener Herzfehler eine durchschnittliche Überlebenswahrscheinlichkeit von 95 % angegben.  Damit lag die Überlebenswahrscheinlichkeit bei uns über dem Durchschnitt.

Der Schwierigkeitsgrad der bei uns 2007 durchgeführten Kinderherzoperationen lag mit 6.7 im Bereich des Durchschnitts von 6.8 (Aristotle Basic Score der Europäischen Kinderherzchirurgischen Datenbank).



Abteilung für Kinderkardiologie, Universitätsklinikum Bonn
Direktor: Professor Dr. J. Breuer
Adenauerallee 119
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