Arterielle Switch-Operation



Abb. 52: Art. Switch-Operation: Rücktausch der großen Gefäße und Umsetzen der Herzkranzarterien bei D-TGA

Die D-Transposition der großen Arterien wird in der Regel durch die arterielle Switch-Operation in der zweiten Lebenswoche chirurgisch behandelt. Nach Brustkorberöffnung wird der Patient mit der Herz-Lungen-Maschine verbunden. Anschließend werden am stillgelegten Herzen beide großen Gefäße zusammen mit den Herzkranzgefäßen vertauscht and an die anatomisch richtige Herzkammer angeschlossen (* in Abb. 52). Eine spätere Operation ist auch möglich, hier muss aber die linke Kammer über die Bändelung der Lungenschlagader über 1-2 Wochen trainiert werden.

Das Risiko der Operation ist erhöht bei atypischer Lage der Herzkranzgefäße oder bei Vorliegen von anderen angeborenen Herzfehlern (VSD, usw.).

Mögliche Langzeitprobleme können sich an den Nahtstellen in Form von Verengungen der Lungen- oder Körperschlagader bzw. der Herzkranzarterien entwickeln. Ein anderes Problem kann in einer zunehmenden Undichtigkeit der Körperschlagaderklappe bestehen.

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